Die stetig anwachsende Zahl elektrischer Geräte im Haushalt erhöht das Risiko von Zimmerbränden beträchtlich.

Elektrowasserkocher oder Bügeleisen führen dabei die Hitliste an.
Der Adventskranz, Tannen oder Lichterbaum, aber auch offene Flammen wie z.B. bei Kerzenlicht, der Fonduebrenner oder die gute Zigarette bieten nicht zu unterschätzende Gefahren.
Auch wenn wir diese Warnung nur wiederholen und Ihnen nichts wirklich Neues mitteilen: Eingeschaltete Elektrogeräte, offenes Feuer und brennende Zigaretten niemals unbeaufsichtigt lassen. Täglich neue Beispiele machen uns immer wieder auf unseren eigenen Leichtsinn aufmerksam.
[ Gefahr reduzieren mit Imprägnierspray zur Brandreduzierung ].
Bei induktiv wirkenden Elektrogeräten, wie z.B. Wasserkocher, nach Gebrauch den Stecker ziehen. Auch beim Bügeleisen lieber einmal zu oft den Stecker ziehen, ganz besonders dann wenn sich Kleinkinder die am Kabel ziehen können im Hause befinden.
Einen Fettbrand in der Pfanne oder beim Frittieren. Richtig schlimm wird es dann wenn mit Wasser gelöscht wird. Wasser verdampft schlagartig, reißt das brennende Fett aus dem Gefäß, wodurch der gesamte Raum entzündet werden kann.
Eine ähnliche Wirkung kann auch angetautes Gefriergut in der Friteuse entfalten.
[ richtig löschen mit der Löschdecke oder mit Feuerlöscher ].
Immer wieder erleiden Kinder schwere Verbrennungen, indem sie Töpfe vom Herd ziehen und sich selbst mit dem kochenden Inhalt übergießen.
Deshalb am Herd
Immer wieder verursachen zündelnde Kinder Brände. Da wird heimlich geraucht, die Lampe mit einen Tuch (meist mit Kunststofffasern) oder mit einem Plastikbeutel abgedeckt und verdunkelt um es sich "gemütlich" zu machen.
Auch das experimentieren mit Nägeln in der Steckdose haben wir schon erlebt, mal sehen was passiert. Und schon brennt der Teddy oder der Vorhang.
Besondere Nahrung findet das Feuer bei den vielen Kunststoffspielzeugen und Elektrogeräten. Über die Spanplattenmöbel mit den Kunststoffoberflächen breitet sich, das Feuer besonders schnell aus.
Deshalb ist in Kinderzimmern besonderer Schutz durch Rauchmelder oder Kameras zu raten.
Die glimmende Zigarette fällt herunter und verursacht einen Schwelbrand. Oder vor dem Fernsehgerät mit dem "anregenden Fernsehprogramm" einschlafen. Der Schlafende bemerkt die giftigen Brandgase nicht. Nur wenige Minuten später können Sie sich schon in einer tödlichen Falle befinden.
Immer wieder arbeiten wir mit brennbaren Flüssigkeiten, wie z.B. Nitroverdünnung, Lacke oder brennbare Kleber. Anschließen betrachten wir dann zu Recht und voller Stolz unser Werk und zünden dabei automatisch eine Zigarette an.
Auch der brennende Lötkolben auf der Werkbank, ein Ruf vom Postboten oder vom Nachbarn, und schon kann es zu spät sein. In vielen Fällen ist es Unachtsamkeit, vor der man selbst nie ganz sicher ein kann. Deshalb ist unsere Devise: Auf gute Absicherung achten!
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